Kosten · · 3 Min. Lesezeit
Was kostet eine digitale Fachkraft? Eine ehrliche Rechnung
Die Frage nach dem Preis kommt in jedem Gespräch, und sie verdient eine klare Antwort. Hier ist die ganze Rechnung: was Sie jeden Monat zahlen, was einmalig dazukommt und was nicht im Preis steckt.
Der Monatspreis
Die erste digitale Fachkraft kostet 199 € im Monat. Jede weitere Stelle im selben Denkraum kostet 149 €, weil sie das Firmenwissen, die Anbindungen und das Cockpit mitnutzt, die schon eingerichtet sind. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.
Drei Stellen, etwa Posteingang, Rechnungsprüfung und Angebote, kosten zusammen 497 € im Monat. Darin steckt:
- der Denkraum mit Firmenwissen, Team-Cockpit, Freigaben und Protokoll
- beliebig viele Nutzer in Ihrem Unternehmen, mit Rollen von Admin bis Leser
- Desktop-App, Zugriff im Büronetz und Handy-App
- Vorlagen, Abläufe und kurze Lernvideos in der App
Es gibt keine Zähler für E-Mails, Dokumente oder Vorgänge. In einem starken Monat zahlen Sie dasselbe wie in einem ruhigen.
Die Einarbeitung
Einmalig kommt die Einarbeitung dazu: 490 € für die erste Fachkraft, 190 € für jede weitere. Für die drei Stellen aus dem Beispiel sind das 870 €.
Fällig wird die Einarbeitung erst, wenn Sie nach der Probezeit bleiben. Die 14 Tage Probezeit selbst kosten nichts.
Was nicht im Preis steckt
Drei Posten gehören zu einer ehrlichen Rechnung dazu.
Der Rechner oder Server. Der Denkraum läuft bei Ihnen. Die Desktop-App braucht einen Windows-Rechner im Büro, Ihr Team arbeitet im Browser mit. Für größere Teams oder lokale KI-Modelle ist ein eigener Server die bessere Wahl.
Die Kosten für Cloud-KI. Wenn Sie Cloud-Modelle nutzen, berechnen die Anbieter die Nutzung. Diese Kosten reichen wir zum Einkaufspreis weiter, ohne Aufschlag, oder Sie zahlen direkt beim Anbieter. Mit einem lokalen Modell fallen sie nicht an.
Besondere Anbindungen. Soll eine Fachkraft mit Ihrem ERP oder Ihrer Branchensoftware arbeiten, wird daraus eine Spezial-Fachkraft. Sie kostet ab 449 € im Monat, der genaue Preis hängt vom Aufwand ab.
Ab wann rechnet es sich?
Die einfachste Rechnung geht über die Arbeitszeit. Nehmen wir an, eine Stunde Büroarbeit kostet Ihren Betrieb mit allen Nebenkosten 40 €. Dann entsprechen die 497 € für drei Stellen rund 12,4 Arbeitsstunden im Monat, also etwa 2,9 Stunden pro Woche.
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Drei Stellen im Monat | 497 € |
| Einarbeitung, auf zwölf Monate verteilt | 73 € im Monat |
| Gegenwert bei 40 € pro Stunde | rund 2,9 Stunden pro Woche |
Spart Ihr Team mit den drei Fachkräften mehr Zeit als diese Stunden, rechnet sich der Einsatz. Im ersten Jahr kommt die Einarbeitung hinzu, danach nicht mehr. Mit Ihrem eigenen Stundensatz rechnen Sie das im Stellenplan-Rechner auf der Startseite nach.
Ob die Zeit wirklich frei wird, zeigt die Probezeit. Der Leistungsnachweis am Ende sagt, was erledigt wurde, was Sie korrigieren mussten und was nicht geklappt hat. Damit rechnen Sie mit Ihren Zahlen statt mit unseren.
Mieten oder kaufen?
Wer lieber einmal zahlt, kann die Stellen auch kaufen, mit Quellcode. Der Kaufpreis beträgt das 30-Fache des Monatspreises, für die drei Beispielstellen also 14.910 €. Updates und Support sind im ersten Jahr enthalten. Danach kosten sie auf Wunsch 20 % des Kaufpreises im Jahr. Ohne diesen Vertrag läuft Ihre Version unverändert weiter.
Wer innerhalb der ersten zwölf Monate vom Mieten zum Kaufen wechselt, bekommt 50 % der gezahlten Monatsbeiträge auf den Kaufpreis angerechnet.
Für die meisten Betriebe ist die Miete der bessere Einstieg: monatlich kündbar, ohne große Anfangsinvestition. Der Kauf lohnt sich vor allem, wenn die Fachkräfte über Jahre fest eingeplant sind und Sie die Software im eigenen Haus behalten wollen.
Ein Beitrag der a. scheller edv-beratung, Anbieter von Digitale Fachkraft. Stand: 8. Oktober 2026.